Das Segelrevier um Gran Canaria / Kanarische Inseln
Die Kanaren


Die Kanaren um die Hauptinseln Teneriffa und Gran Canaria können dank des milden tropischen Klimas, mit im Sommer durchschnittlich 24°C und im Winter mit ca. 20°C, ganzjährig besegelt werden. Sie werden also nicht umsonst auch "die Inseln des ewigen Frühlings" genannt. Segeln in diesem Gezeitenrevier mit der langen Atlantikwelle hat seinen besonderen Reiz, vor allem für sportliche Segler. Stürme gibt es ebenso selten wie Flauten. Stattdessen weht der Wind meist kräftig aus Nordost. Das gilt vor allem für den Norden und Westen.
Die durchschnittliche Windstärke des NE-Passat beträgt für das Seegebiet um die Kanaren 15 - 20 kn also etwa 5 bis 6 bft, was jedoch nicht für die Gebiete gilt, die im Einflussbereich der Inseln liegen. Die Passatwinde werden durch die hohen Landmassen in den Kanälen zwischen den Inseln wie in Düsen zusammengepresst und durch den Venturieffekt beschleunigt. Die Windzunahme beträgt oft gut 10 bis 15 kn, was ca. 3 bft bedeutet, Wellenhöhen bis 6 m sind nicht ungewöhnlich. Dies hört sich vielleicht wie ein unberechenbares Inferno an, doch die Starkwindzonen sind gut bekannt. Mit einem seetüchtigen Schiff und einer gut vorbereiteter Mannschaft ist das Segeln dort eher ein Genuss. In welchem Segelrevier gibt es schon garantierten Starkwind bei Sonnenschein? Im Süden herrschen moderate Winde vor.
Ein Törn um die Kanaren ist ein wahres Naturerlebnis:
kristallklares Wasser in unberührten Badebuchten,

ausgedehnte Strände, Vulkane und Steilküsten

und natürlich Wale und Delphine warten auf Sie.

Das Segelrevier bietet viele einladende Häfen und Küstenregionen, wie Los Gigantes an der Westküste mit
einem gigantischen Ausblick auf die Steilküste. Teneriffa, Fuerteventura und Lanzerote bieten traumhafte
Strände und gute Ankerplätze. Lohnenswert ist auch der Yachthafen von Las Palmas auf Gran Canaria der
für viele Atlantiküberquerer als Startpunkt genutzt wird (z. B. ist er auch der Ausgangshaven der jährlichen ARC).

Aufgrund der relativ
kleinen Distanzen zwischen den Inseln und den hervorragenden Windverhältnissen lässt sich schon in einer Woche sehr viel erleben.
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